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Tauchen in Safaga / Ägypten
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Da mein 500ster Tauchgang anstand, den ich nicht unbedingt im Fühlinger See machen wollte, reiste ich vom 7. bis 14. Juni 2004 wieder einmal nach Ägypten zu einem reinen Tauchurlaub. Diesmal verschlug es mich nach Safaga, ca. 60 km südlich von Hurghada.
Blick vom Boot auf unseren Hotelkomplex mit Hotel Menaville, Hotel Lotus Bay und Hotel Sun/Orca Beach |
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Hurghada selbst wollte ich mir nicht mehr antun, zumal ich dort, bei meinem letzten Aufenthalt, nicht gerade die besten Erfahrungen gemacht hatte. Nun also in das vergleichbar beschauliche Safaga. Als Hotel hatte ich mir das Lotus Bay ausgesucht, da es, vom Essen her, im taucher.net die besten Kritiken erhielt. Wer schon einmal in Ägypten war, kann sich bestimmt vorstellen, warum ich gerade auf das Essen geachtet habe, denn der „Fluch des Pharao“ trifft dort eigentlich jeden zweiten. Blick vom Strand auf einen Teil des Hotels |
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nachhinein bin ich mit dem Hotel recht zufrieden. Es ist insgesamt
bestimmt nicht das modernste Hotel am Ort, aber für den Preis nicht das
schlechteste.
Der Pool des "Lotus Bay" |
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Direkt in dem Hotel gibt es eine Barakuda Tauchbasis. Rechts daneben befindet sich die Tauchbasis „Menadive“ und links daneben die Orca – Tauchbasis. Aufgrund der Aussagen von Kalle, der schon einmal mit der Orca – Basis getaucht ist, der Tatsache, dass sie von den 3 Tauchbasen die größten Schiffe gechartert haben und der Tatsache, dass sie für ausgebildete Nitrox – Taucher das 32er – Gemisch gratis anbieten, hatte ich dort eingecheckt. Außerdem ist es die einzige Tauchbasis in Safaga, bei der die Tiefengrenze bei 40 m liegt und nicht, wie bei den anderen Basen, bei 30 m. Der Preis bei online Buchung von 150 Euro für eine Woche tauchen, schien mir auch angemessen zu sein. Der Anlagesteg der Orca Basis. Im Hintergrund die Basis |
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Für diejenigen, die sich für den Urlaubsort Safaga interessieren, habe ich eine Zeichnung angefertigt, die die Lage der wichtigsten Hotels in der Umgebung mit den Tauchbasen zeigt. Ich selber habe nämlich, trotz intensiver Nachforschungen im Internet, einen solchen Plan nirgends finden können. Auf der letzten Seite werde ich die Zeichnung vorstellen. Nun noch kurz etwas zu den beiden Hotels in unmittelbarer Nachbarschaft zum Lotus Bay: Das Sun Beach, oder Orca Hotel ist ein kleines, sehr einfaches Hotel, direkt an der Orca Tauchbasis. Direkt daneben, 2 Gehminuten von der Tauchbasis entfernt, liegt das Hotel Lotus Bay mit der Barakuda Tauchbasis. Wieder 2 Gehminuten davon entfernt, auf der anderen Strandseite, liegt das Hotel Menaville mit der Tauchbasis Menadive. Die beiden Basen benutzen Stege, die direkt nebeneinander liegen.Der Anlegesteg der Boote von Menadive |
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Während in dem großen Hotel Menaville ein sehr gemischtes Publikum mit vielen Russen und Franzosen anzutreffen ist, und es dort viele Familien mit Kindern gibt, ist das Lotus Bay eher beschaulich, mit hauptsächlich deutschen Gästen. Nichtsdestotrotz ist auch im Lotus Bay ein großer Pool. Einen Kinderspielplatz findet man dort jedoch nicht. Soweit zu den Hotels. Nun zu meinem kurzen Reisebericht. Da es fast ein reiner Tauchurlaub war, werde ich natürlich nicht so viel zu berichten haben, wie bei den vorherigen Reisen. Ich denke jedoch, dass der ein- oder andere Tip dabei sein wird, der die Planung einer Reise dorthin leichter macht. Wie bei den vorherigen Berichten gilt natürlich auch hier: Bei Fragen, einfach eine Mail an mich.Die Tauchbasis Menadive im Hotel Menaville |
Montag, 7.6.04 Flug Düsseldorf – Hurghada
| Wie immer wenn ich alleine
fliege, bin ich schon sehr früh am Flughafen um mir einen guten Sitzplatz
im Flugzeug aussuchen zu können. Meine Vermieterin brachte mich um 7 Uhr
30 an den Bahnhof, von wo aus ich mit dem Zug zum Düsseldorfer Flughafen
fuhr. An dem dortigen Bahnhof muss man dann umsteigen in eine Skyline,
eine Art Schwebebahn, die die Fluggäste direkt an die Abflughalle fährt.
Ankunft ca. 9 Uhr. Da mein Flug mit Condor erst für 11 Uhr 50 geplant
war, war ich wirklich der Erste, der sich an dem Abflugschalter anstellte.
Kurze Zeit später waren jedoch schon jede Menge anderer Passagiere dort.
Nachdem das Gepäck aufgegeben war, trank ich noch mit 2 anderen Tauchern,
die ich in der Schlange kennen gelernt hatte, einen Kaffee. Beide waren zufälligerweise
auch in dem gleichen Hotel und hatten in der selben Tauchbasis eingecheckt.
Die Alpen |
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Der Flug selber, ca. 5 Stunden lang, war recht angenehm. Im Flughafen Hurghada mussten wir uns dann in einer riesigen Schlange anstellen, um die Einreisformalitäten zu erledigen. Für 2 Flugzeuge hatten sie dort ganze 3 Schalter geöffnet. So kam es, dass wir natürlich erst sehr spät zu unserem Buss kamen, der Gäste aus 3 verschiedenen Hotels geladen hatte. Unser Hotel war unglücklicherweise das letzte Hotel, welches unser Bus anfuhr.
Beim Anflug auf Hurghada |
| Im Hotel angekommen, checkte ich
zusammen mit Sylvia, die ich im Bus kennen gelernt hatte, ein. Sie wohnt
in der Nähe des Möhnesees. Unsere Zimmer waren in einem Gebäudekomplex
in der Nähe der Straße. Natürlich gefielen sie uns nicht, sodass wir
kurzerhand wieder zur Rezeption gingen und dann Zimmer in Strandnähe
bekamen. Im nachhinein zeigte sich zudem, dass sich die neuen Zimmer auf
der Seite des Komplexes befanden, der direkt neben unserer Tauchbasis lag.
Nachdem wir ausgepackt hatten, verabredeten wir uns noch zum Abendessen mit Andrea und Kai, die wir auch im Bus kennen lernten.
Auf der Basis wird nach jeden Tauchtag noch ein Dekobierchen getrunken |
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Nach
dem Abendessen schaute ich mir noch die Tauchbasis an, traf die beiden
Taucher vom Flughafen wieder, trank mit ihnen in einer Schischabar am
Strand noch ein Bier und legte mich danach in das sehr gewöhnungsbedürftig
harte Bett zum Schlafen.
Die Süßwasserbecken und ein Teil der Trockenräume der Orca Basis |
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Nachdem ich morgens gefrühstückt hatte, ging ich mit meinen Tauchsachen sofort zur Basis, die ja nur ein paar Minuten von meinem Zimmer entfernt lag. Das Einchecken ging relativ schnell, sodass ich um 8 Uhr schon damit fertig war. Danach bekam ich noch eine kurze Einführung in die Basis und wurde auf das Boot "Alia 1" eingeteilt. Ich konnte an diesem Tag leider noch nicht auf das größte Boot, da es schon voll besetzt war. Unser Boot war trotzdem noch größer, als das Größte Boot von Menadive. Auf unserem Boot waren ca. 18 Personen, davon eine Gruppe Allgäuer mit einem tauchenden 10-jährigen Jungen und mit mir 5 Personen, die an diesem Tag auch eingecheckt hatten. |
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Erster Tauchgang Shaab Saimann. Tiefe: 23 Meter, Tauchzeit: 55 Minuten
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Checkdive. D.h., wir mussten unserem Tauchguide beweisen, dass wir unsere Masken fluten konnten und eine Wechselatmung beherrschen. Danach konnten wir alleine weiter tauchen. Ich tauchte mit einem Heilbronner Pärchen. Das Riff ist mit vielen Korallen bewachsen, bot aber, außer einer großen Muräne, nichts spektakuläres. Da ich in südlichen Gewässern meistens eine Gehörgangsentzündung bekomme, besorgte ich mir vor diesem Urlaub eine spezielle Maske mit Ohrenschutz, bei der die Ohren angeblich trocken bleiben sollten. Aber irgendwie funktionierte das bei mir nicht. Ich denke, damit das funktioniert, muss man sich entweder eine Glatze schneiden, oder die Region rund um die Ohren dick mit Vaseline einschmieren. Bei mir liefen die Ohrenschützer auf jeden Fall schnell mit Wasser voll und so benutzte ich beim nächsten Tauchgang eben wieder meine normale Maske. |
| Nach dem Tauchgang gab es Mittagessen auf dem Boot. Es ist schon erstaunlich, was die Mannschaft in einer solch kleinen Kombüse schmackhaftes hervorzaubern kann. Das Essen kostete übrigens 15 Ägyptische Pfund, was umgerechnet ca. 2 Euro sind. Danach fuhr das Boot weiter zum nächsten Riff. | ![]() |
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