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Nachdem ich lange überlegte, wohin ich in diesem Urlaub fahren sollte, fuhr ich etwa eine Woche vor dem eigentlichen Abreisetermin an den Flughafen Köln-Bonn und buchte bei L-Tur eine Last-Minute-Reise mit Condor nach Ägypten.
Diesmal sollte es mich in`s Akassia Swiss Resort, 20 km südlich von El Quseir verschlagen. Ich hatte mich im taucher.net erkundigt, wie das Hotel und die dortige Tauchbasis bewertet wurden und beide bekamen überwiegend gute Bewertungen.
Wichtig war mir auch, nicht mehr in Hurghada zu landen, sondern in Mars Alam, was ich durch die Buchung auch erreichte. Das Flugzeug war nicht ausgebucht, sodass fast in jeder 3-er Reihe ein Platz dazwischen frei war.
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Auf dem ersten Bild sieht man den Flughafen von Marsa Alam vom Rollfeld aus und auf dem zweiten von der Vorderseite. Unsere Maschine war zu der Zeit die einzige, die dort gelandet war, sodass das Abfertigen auch dementsprechend schnell ging.
Nach einem ca. 25-minütigen Transfer kam ich dann im Hotel an. Um es direkt vorweg zu nehmen, die Bewertungen im taucher.net sind allesamt korrekt. Es ist ein ausgezeichnetes Hotel, mit einer tollen Anlage, sauberen und großen Zimmern, von denen die meisten Meerblick haben und gutem Essen. Einzig die Klimaanlagen sind ein wenig "schwach auf der Brust" und um sie und die Stromversorgung in Betrieb zu halten, muss man eine Keycard, die man an seinem Schlüsselbund trägt, in einen Schlitz im Zimmer stecken. Da ich die Stromversorgung für das Laden meiner Taucherlampe und meiner Fotoakkus ständig brauchte, entfernte ich diese Keycard von meinem Schlüsselbund und ließ sie immer in dem Schlitz stecken.
Hier nun einige Fotos von der Anlage. Das erste Foto zeigt den Blick von meinem Balkon zu einer der Strandbars und dem dahinter liegenden Meer.
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Ich kam gegen 18 Uhr in dem Hotel an. Nach dem einchecken ging ich auf mein Zimmer, packte meine Koffer aus und ging zum Abendessen. Nach dem Abendessen, es war in der Zwischenzeit schon 19 Uhr 30 und dunkel, machte ich noch einen Rundgang durch den Hotelkomplex, suchte die Tauchbasis, die man auf dem letzten Bild sieht und den Weg zum Steg, den die Taucher benutzen um zum Hausriff zu gelangen. Leider war keiner mehr an der Tauchbasis, sodass ich dort am nächsten Morgen erst einchecken konnte.
Hier Bilder des Steges, der direkt über der Steilwand des Hausriffes endet und auch von Schnorchlern und Schwimmern benutzt wird und ein Teil des Riffes, in dem auch Kinder schnorcheln können, da es sehr flach ist. Die Steilwand kann man gut erkennen, weil sich die Wellen entlang der gesamten Küste an ihr brechen.
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Nach dem Frühstück, checkte ich dann am nächsten Morgen gegen 8 Uhr 30 in der Tauchbasis ein. Ich bekam eine nummerierte Kiste und in dem Trockenraum einen nummerierten Bügel. Für den Checktauchgang, der wegen der Tiefe der Steilwand des Hausriffes nicht dort stattfinden konnte, wurden wir mit Kleinbussen zu einem Riff namens "Zerib Kebir" gefahren, dass ca. 30 Minuten Fahrzeit von unserem Hotel lag.
Da ich alleine war, musste ich den Checkdive mit einem Italiener absolvieren, der angeblich super tauchen konnte und schon 600 Tauchgänge im Logbuch hatte. Das Riff selber war relativ unspektakulär und der Italiener machte während des gesamten Tauchganges nur Tempo und wirbelte ständig Sand auf, sodass ich nur wenig fotografieren konnte. Tarieren konnte er natürlich auch nicht - wie denn auch, wenn man ständig Tempo macht ?
Nach dem Tauchgang fuhren wir wieder zurück zur Basis und ich ging zum Mittagessen in den Speiseraum.
Hier Bilder der Becken zum Auswaschen der Tauchklamotten und ein Teil der Trockenräume.
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Da ich am Nachmittag nicht mehr mit dem Italiener tauchen wollte, begleitete mich bei diesem Tauchgang dann Ashour, einer der Diveguides der Basis an`s Hausriff. Die Hausrifftauchgänge laufen immer so ab, dass man sein Tauchgerät fertig macht und auf ein kleines Auto legt, das das Gerödel dann zu dem Steg bringt. Man zieht sich an der Basis an, läuft zu dem Steg und braucht nur noch das Tauchgerät anlegen und in`s Wasser zu springen. Ist man mit dem Tauchgang fertig, legt man sein Gerät und das Blei wieder auf das Auto. An der Basis angekommen, ist das Gerät meistens schon wieder zurück.
Dieser Tauchgang war dann weitaus entspannender als der erste. Ashour gab sich viel Mühe, mir die Sehenswürdigkeiten der Hausriffes zu zeigen.
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Nach dem Tauchgang duschte ich mich in meinem Zimmer und schaute mir ausgiebig den Hotelkomplex an. U.a. kam ich an einem Haus vorbei, in dem es eine Sauna gab und Massagen zu moderaten Preisen verabreicht wurden. Ich nahm das Angebot natürlich wahr und ließ mir den Rücken massieren.
Nachmittags lernte ich an der Basis ein Münchner Ehepaar kennen, mit denen ich dann nach dem Abendessen noch das Abendprogramm am Hauptpool anschaute.
Der zweite Tauchtag war dann weitaus besser als der erste.
Wir fuhren wieder mit den Bussen zu einem Riff namens "Ein Reiko". Dort tauchte ich dann mit Thomas aus Wien, der die gleichen Interessen beim Tauchen hatte wie ich, nämlich ruhig tauchen und viele Fotos machen.
Wir machten 2 entspannte Tauchgänge und dazwischen gab es dann ein kleines Mittagessen, das die Guides für uns zubereitet hatten. Während dieses Tauchganges entstanden dann auch wesentlich bessere Fotos, da wir uns richtig viel Zeit ließen.
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Nachdem wir wieder zurück waren, ging ich dann zur Strandbar etwas trinken, las noch ein wenig und ging dann, nachdem ich ausgiebig geduscht hatte, zum Abendessen. Wieder saß ich mit den Münchnern beisammen, zu denen sich noch ein zweites Paar, ebenfalls aus München, zugesellt hatte.
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